Mit 263’342 Besucherin­nen und Besuch­ern ist 2017 besucher­mäs­sig das zweitbeste Jahr seit der Eröff­nung 1988. Damit liegt das let­zte Jahr nicht viel hin­ter dem Reko­rd von 276’000 Besuch­ern im Jahr 2016.

Ger­ade das ver­gan­gene Jahr zeigte jedoch, wie sehr das Tropen­haus in Kerz­ers vom Wet­ter abhängig ist. So waren zwar ins­beson­dere die Monate April und Juli sehr gut fre­quen­tiert. In anderen Monat­en gab es hinge­gen weniger Besuch­er als im langjähri­gen Durch­schnitt. Ger­ade im Juni 2017, einem Monat mit heis­sen Tem­per­a­turen und schönem Wet­ter, war es offen­bar vie­len Leuten zu warm für den Besuch des Papil­io­ra­ma. «Die Abhängigkeit vom Wet­ter ist für unseren Betrieb eine ständi­ge Her­aus­forderung», sagt Papil­io­ra­ma-Direk­tor Cas­par Bijleveld. «Wir sind auf die Ein­tritte angewiesen – sie sind unser Rück­grat und garantieren erst den Betrieb.» Tat­säch­lich finanziert die Stiftung Papil­io­ra­ma den laufend­en Betrieb ohne öffentliche Gelder und auss­chliesslich mit Ein­trit­ten. Aus diesem Grund sind die guten Besucherzahlen 2017 umso erfreulich­er, wie auch Bijleveld sagt.

Neue Attraktionen im Aussenbereich

Ger­ade hin­sichtlich der Som­mer­monate wird die Erweiterung des Aussen­bere­ichs immer wichtiger. Denn in der grossen Ausse­nan­lage hat es viele Bäume und Büsche, die Schat­ten spenden. Für Besuch­er ste­hen Pick­nick­plätze, ein Aussen­zoo und ein neuer Wasser­spielplatz zur Ver­fü­gung. «Die Ausse­nan­lage macht uns ein biss­chen unab­hängiger vom Wet­ter, weil wir den Besuch­ern bei schön­stem Som­mer­wet­ter auch draussen ein Erleb­nis bieten kön­nen», erk­lärt Cas­par Bijleveld. Während in den drei Kup­peln des Papil­io­ra­ma die tro­pis­che Arten­vielfalt gezeigt wird, konzen­tri­ert sich der Aussen­bere­ich auf die heimis­che Flo­ra und Fau­na. «Das Mit­tel­land sieht heute schon lange nicht mehr so aus, wie es wir als Kinder teil­weise noch gekan­nt haben«, so Bijleveld. «Deshalb zeigen wir im Papil­io­ra­ma mit ver­schiede­nen Instal­la­tio­nen das ursprüngliche wilde See­land.» Im Ver­lauf dieses Früh­lings wird etwa ein riesiges neues Auenge­bi­et eröffnet. Eine Ausstel­lung geht auf die Bedeu­tung von Feucht­ge­bi­eten für die Arten­vielfalt ein. Im Innen­bere­ich wird es eben­falls diesen Früh­ling eine neue Ausstel­lung geben, die sich ganz den Schmetter­lin­gen wid­met.

Papiliorama in Zahlen

  • Besuch­er seit der Eröff­nung 1988 in Marin: 6‘016‘283
  • Besuch­er in Marin (1988-2002): ca. drei Mil­lio­nen
  • Besuch­er in Kerz­ers (seit 2003): 3‘556‘014
  • Jährlich­es Betrieb­s­bud­get: ca. fünf Mil­lio­nen Franken
  • Anzahl Mitar­beit­er: 135, die meis­ten davon Teilzeit
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