Die Fault­iere im Papil­io­ra­ma in Kerz­ers haben Nach­wuchs bekom­men. Bere­its zum vierten Mal hat eines der Fault­i­er-Weibchen ein Junges zur Welt gebracht. Damit ist die Fault­i­er-Pop­u­la­tion im Noc­tura­ma auf neun Tiere angewach­sen.

Im Papil­io­ra­ma in Kerz­ers hat das achtjährige Fault­i­er-Weibchen MIG12-29247786 (Haus­name «Janis») unlängst ihr viertes Junges zur Welt gebracht, das Fault­i­er mit der Iden­ti­fika­tion­snum­mer TST18-00369. Besuch­er haben gute Chan­cen, die Mut­ter mit ihrem Baby bei Streifzü­gen unter der Noc­tura­ma-Kup­pel zu beobacht­en. Noch trägt sie zwar ihren Nach­wuchs immer auf ihrem Bauch, hat dabei aber keine Angst, sich auch in der Nähe von Men­schen zu bewe­gen. Anfassen darf man das Mut­terti­er aber in keinem Fall, denn es kann stark zubeis­sen. Im Noc­tura­ma leben zurzeit neun Fault­iere. In einem Bere­ich leben Janis mit ihrem gesun­den Jungti­er und dessen Vater. Die weit­eren Fault­iere haben ihr Revi­er auf der Insel in der Mitte der Noc­tura­ma-Kup­pel.

Das Fault­i­er-Baby ist Anfang 2018 geboren wor­den. Ob es ein Junge oder ein Mäd­chen ist, wis­sen die Ver­ant­wortlichen im Papil­io­ra­ma aber noch nicht. Sie wer­den das jüng­ste Fault­i­er erst später genauer unter­suchen und lassen es im Moment bei sein­er Mut­ter. Die Tiere im Papil­io­ra­ma gehören zur Gat­tung der Zweifin­ger-Fault­iere, die bis zu 85 Zen­time­ter lang und zwis­chen sieben und acht Kilo­gramm schw­er wer­den kön­nen. Junge Fault­iere bleiben rund sechs Monate auf dem Bauch ihrer Mut­ter. Das Fault­i­er-Junge wird sich also erst im Som­mer von sein­er Mut­ter Janis lösen.

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