Die Stiftung Papil­io­ra­ma hat ein erfol­gre­ich­es Jahr 2019 hin­ter sich.

Das Pro­jekt «Papil­io­ra­ma 2030» hat sich im Jahre 2019 prächtig weit­er­en­twick­elt; rund 8.5 Mil­lio­nen Franken der anvisierten 11 Mil­lio­nen Franken sind der Stiftung bere­its zuge­sagt wor­den. Die Baueingabe für das zen­trale Pro­jekt, die neue Ausstel­lung «Canopea» zusam­men mit ein­er Erweiterung der Restau­ra­tions­fläche erfol­gte am 15. Okto­ber bei der Gemeinde Kerz­ers.

Der Bau des uns geschenk­ten, gebraucht­en Gewächshaus­es welch­es –ganz im Sinne des Papil­io­ra­ma- bei der Stiftung ein zweites Leben erhält, ist weit fort­geschrit­ten und sollte im Früh­ling 2020 abgeschlossen wer­den kön­nen. Ein Teil des Gewächshaus­es wird benutzt als Zuch­tan­lage für Vögel, damit die Pop­u­la­tio­nen im Jun­gle Trek langfristig sichergestellt wer­den kön­nen.

Auch die Arbeit der Tierpflegerin­nen und Tierpfleger war von grossem Erfolg gekrönt. So sind im Jahre 2019 unter anderem Jungtiere fol­gen­der Arten zur Welt gekom­men: Borken­rat­ten, Greif­s­tach­ler, Grau­hand-Nachtaffen, Niko­bar­tauben, Rothauben­tu­rakos, Krabben­waschbären, Strauss­wachteln, Pakas, Tropenspottdrosseln, Zwergziegen, Yucatan-Hörnchen, Zweifin­ger­fault­iere.

Fast alle diese Arten sind Teil von europäis­chen- oder glob­alen Zucht­pro­gram­men. Drei dieser Pro­gramme wer­den von der Stiftung Papil­io­ra­ma geführt. Die Pro­gramme sor­gen für die Aufrechter­hal­tung der genetis­chen Vielfalt der ex-situ Pop­u­la­tio­nen. Gle­ichzeit­ig wird Know-how über Hal­tung und Zucht aufge­baut. Dies wird für andere, im 21. Jahrhun­dert vom Ausster­ben bedro­hte Tier­arten, drin­gend nötig sein.

Last but not least kon­nte die Stiftung im Jahre 2019 270’335 Besuch­er willkom­men heis­sen; das zweitbeste Besucher­jahr des Papil­io­ra­ma nach dem Jahre 2016. Der April war mit 34’500 Ein­trit­ten der Monat mit den meis­ten Besuch­ern. Sehr pos­i­tiv ist eine Ten­denz, welche sich im Jahre 2019 ver­stärkt hat: die Anzahl der Gäste verteilt sich bess­er aufs Jahr und grosse, für die Besuch­er unan­genehme Spitzen, sind prak­tisch ver­schwun­den.

Die Stiftung Papil­io­ra­ma ist eine gemein­nützige Stiftung mit dem Ziel, das Pub­likum für das Schick­sal der Tropen­wälder und der Arten­vielfalt im All­ge­meinen zu sen­si­bil­isieren. Dabei wird die tro­pis­che Natur in den leben­den Ausstel­lun­gen so nah wie möglich an die Besuch­er ran gebracht. Das Papil­io­ra­ma ist heute eine in der Schweiz –und sog­ar inter­na­tion­al- anerkan­nte Insti­tu­tion. Eine Schwest­er­s­tiftung des Papil­io­ra­ma schützt –auch dank der Spenden der Besuch­er- konkret 23‘500 Hek­taren (235 km²) tro­pis­ch­er Natur in Belize, Zen­tralameri­ka.

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