Papiliorama

Im Schmetter­lings-Dom Papil­io­ra­ma fliegen über 1 000 exo­tis­che Schmetter­linge in einem üppi­gen Tropen­garten frei um die Besuch­er herum. Mit ihren schillern­den Far­ben und ver­schiede­nen For­men und Grössen bieten sie ein beza­ubern­des Bal­lett. Auch die anderen Sta­di­en im faszinieren­den Leben­szyk­lus des Schmetter­lings sind zu ent­deck­en: das Auss­chlüpfen eines Schmetter­lings aus sein­er Puppe im Schlupfkas­ten oder die Eier und Rau­pen in den Ter­rarien.

Das tro­pis­che Kli­ma im 1 200 m² grossen Dom ent­führt die Besuch­er in die faszinierende Welt der Tropen. Die Pflanzen­welt ist hier mit rund 120 Arten vertreten: ein buntes Blu­men­meer mit Nek­tarpflanzen für die Fal­ter, aber auch grosse Pal­men und andere ein­drück­liche Zierpflanzen. Bewohnt wird die Ausstel­lung nicht nur von Schmetter­lin­gen, son­dern auch von ver­schiede­nen spek­takulären Voge­larten wie Nek­tarvögel, Kra­gen­tauben oder Turakos. Die Gewäss­er wer­den bevölk­ert von Rochen und anderen span­nen­den Fis­charten aus den Tropen Amerikas und Asiens.

Nocturama

Das Noc­tura­ma ist eine weltweit einzi­gar­tige Ausstel­lung: das licht­durch­läs­sige Dach des Doms fil­tert das natür­liche Tages­licht und schafft im Innern eine Voll­mond­nacht-Stim­mung. Durch den umgekehrten Tages- und Nachtrhyth­mus ist es möglich, mit­ten im Tag einen nächtlichen Spazier­gang zu machen und die mys­ter­iösen, nach­tak­tiv­en Tiere der Tropen­wälder zu beobacht­en. Ent­lang den Pfaden ent­deck­en Sie Fault­iere, baum­be­wohnende Greif­s­tach­ler, Nachtaffen, Gürteltiere und viele andere Tiere.

Nach ein­er kurzen Eingewöh­nungszeit, während der sich die Augen der Besuch­er auf die Dunkel­heit der Voll­mond­nacht ein­stellen, begin­nt das Aben­teuer. Viele der Tier­an­la­gen im Noc­tura­ma sind hal­bof­fen konzip­iert, sodass die Tiere aussergewöhn­lich gut und aus näch­ster Nähe beobachtet wer­den kön­nen. Die ver­schlun­genen Pfade führen vor­bei an Fault­i­er und Waschbär, aber auch am grossen Fis­chwei­her, während dem die Besuch­er vom end­losen Bal­lett der frei fliegen­den Fle­d­er­mäuse begleit­et wer­den. Der Rundgang führt auch durch die Zucht­sta­tion, wo viele der Noc­tura­ma-Tier­arten im Rah­men von Zucht­pro­gram­men der Europäis­chen Gesellschaft für Zoos und Aquar­ien gezielt gezüchtet wer­den. So leis­tet die Stiftung Papil­io­ra­ma einen wertvollen Beitrag an den Schutz zahlre­ich­er Tier­arten in men­schlich­er Obhut.

Jungle Trek

Seit 1989 führt das Papil­io­ra­ma ein Naturschutzreser­vat in Belize Zen­tralameri­ka. Der Tropen­dom Jun­gle Trek ist eine authen­tis­che Kopie dieser reich­halti­gen Tropen­hab­i­tate und bietet den Besuch­ern eine span­nende Wan­derung durch den Tropen­wald.

Auf ein­er Fläche von 1 200 m² kön­nen rund 150 Pflanzen- und 30 Tier­arten ent­deckt wer­den. Begleit­et wer­den die Besuch­er auf ihrem Rundgang von den far­ben­prächti­gen Regen­bo­gen­tuka­nen, den neugieri­gen Grün­häh­ern oder den urtüm­lich wirk­enden Schwarzen Legua­nen. Nasen­bären, Pekaris, Tayras und andere span­nende Tropen­wald­be­wohn­er bewohnen die Gehege am Rand des Doms. Die zwei Wei­her sind eben­falls Kopi­en beste­hen­den Gewäss­er im Reser­vat und beherber­gen eine reiche Fis­chvielfalt. Dank der 7 m hohen Panoram­abrücke kann das Leben in den Baumkro­nen ent­deckt wer­den. Die im Dom inte­gri­erte Tropen­wal­dausstel­lung regt zum Nach­denken über das Schick­sal dieser einzi­gar­ti­gen Leben­sräume an und bietet einen Ein­blick in unser Übersee-Naturschutzpro­jekt.

Wild Seeland

Der Stiftung Papil­io­ra­ma ist es ein gross­es Anliegen, den Besuch­ern auch die ein­heimis­che Natur und die Bedeu­tung von intak­ten Leben­sräu­men und Arten­vielfalt näherzubrin­gen. Im Aussen­bere­ich wach­sen daher nur ein­heimis­che Pflanzen und es wer­den laufend neue und wertvolle Trock­en- und Feucht-Habi­tate geschaf­fen. Zahlre­iche ein­heimis­che Tier- und Pflanzenarten fühlen sich mit­tler­weile auf dem Gelände heimisch.

Die Beobach­tung­shütte, «Obser­va­to­ri­um diver­si­tatis» genan­nt, gibt einen Ein­blick in die neu geschaf­fene Über­flu­tungszone. Der Wasser­stand kann reg­uliert wer­den, um die natür­lichen Bedin­gun­gen in einem solchen Feucht­ge­bi­et möglichst genau zu simulieren. Trock­en­biotope, wie zum Beispiel Trock­en­rasen oder trock­ene Kraut­säume bieten weit­eren Arten eine Lebens­grund­lage. Im Jahr 2017 wurde eine Erhe­bung sämtlich­er auf dem rena­turi­erten Aus­sen­gelände des Papil­io­ra­mas gefun­den­er Arten gemacht. Bes­timmt wer­den kon­nten fast 300 Pflanzen- und 300 Tier­arten. Diese kön­nen in der Ausstel­lung «Let it Grow» bestaunt wer­den. In den kom­menden Jahren wer­den sicher­lich zahlre­iche weit­ere Arten hinzukom­men..

Chlitierlizäut

Im 500 m2 grossen Chli­tier­l­izäut sind je nach Jahreszeit bis zu 10 ver­schiedene ein­heimis­che Schmetter­lingsarten zu sehen. Dabei wer­den nur Arten gezeigt, welche im Mit­tel­land noch rel­a­tiv ver­bre­it­et sind, wie zum Beispiel der kleine Fuchs, der Dis­telfal­ter, das Tagp­faue­nauge, der C-Fal­ter, der Kohlweissling oder der Schwal­ben­schwanz. Auf den Brennnes­seln, dem Fenchel und den anderen Fut­terpflanzen lassen sich oft Eier, Rau­pen oder Pup­pen ent­deck­en. Und im Schlupfkas­ten kann man mit etwas Glück das Auss­chlüpfen eines Schmetter­lings beobacht­en. Neb­st ein­heimis­chen Schmetter­lin­gen sind auch andere Klein­tiere wie Asseln, Ameisen, Spin­nen, Marienkäfer, Regen­würmer oder Wasserin­sek­ten zu ent­deck­en. Die Schau-Hum­mel Kolonie bietet einen faszinieren­den Ein­blick in das Leben dieser fleis­si­gen Bestäu­ber.

Der Wild­bi­enenkalen­der, ent­standen in Zusam­me­nar­beit mit wildBee.ch, präsen­tiert die Vielfalt der heimis­chen Wild­bi­enen im Laufe der Jahreszeit­en. In der Umge­bung der zahlre­ichen Nisthil­fen kön­nen die emsi­gen kleinen Tiere aus näch­ster Nähe beobachtet wer­den und die Besuch­er kön­nen viel Span­nen­des über sie ler­nen.

Europäische Sumpfschildkröten

Die Europäis­che Sumpf­schild­kröte (Emys orbic­u­laris) ist die einzige ein­heimis­che Schild­kröte­nart. Diese Art besiedelte früher alle ruhi­gen und veg­e­ta­tion­sre­ichen Gewäss­er der Schweiz. Heute existieren davon nur noch zwei Pop­u­la­tio­nen, die ver­mut­lich lediglich durch Freilas­sung von Tieren zus­tande gekom­men sind. Ihr Ver­schwinden ist nicht auss­chliesslich der inten­siv­en Jagd, der sie während Jahrhun­derten aus­ge­set­zt war, zuzuord­nen, son­dern auch der Zer­störung ihres natür­lichen Leben­sraums. Die Stiftung Papil­io­ra­ma beteiligt sich seit mehreren Jahren am Pro­jekt zur Wieder­an­sied­lung der Europäis­chen Sumpf­schild­kröte in der Schweiz. Im Sumpf­schild­kröten­wei­her kön­nen die Tiere von Früh­ling bis Herb­st beim Son­nen­baden beobachtet wer­den.

Zoë Zoo – unser Streichelzoo

Was in den anderen Ausstel­lun­gen nicht möglich ist, ist hier erlaubt: die Tiere im Zoë Zoo dür­fen ange­fasst und nach Herzenslust mit Stre­ichelein­heit­en ver­wöh­nt wer­den.

Die Zwerge­sel Wes­ley und Pinko, die Zwergziegen, die Kan­inchen, Enten und Hüh­n­er bewe­gen sich frei zwis­chen den Besuch­ern umher. Sehr gerne lassen sie sich schon von den kle­in­sten Besuch­ern hin­ter den Ohren kraulen oder ste­hen geduldig fürs Fam­i­lien­porträt zur Ver­fü­gung. Bei Bedarf kön­nen sich die Tiere jed­erzeit in die Ruhe­zone zurückziehen. Irgend­je­mand ist aber immer für eine Stre­ichelein­heit zu haben.

Naturspielplatz

Ein aussergewöhn­lich­er Spielplatz!

Aus unbe­han­del­ter falsch­er Akazie (Robinie, eine in der Schweiz inva­sive Art!) gebaut, ste­ht der Natur­spielplatz in einem licht­en Wald, durch­zo­gen von kleinen Gewässern. Auf dem Klet­ter­par­cours kön­nen die Kinder ihre Koor­di­na­tion und Geschick­lichkeit testen. Der Wasser­spielplatz ist vor allem bei schönem Wet­ter heiss­begehrt. Hier kann nach Herzenslust ges­taut, gepumpt und umgeleit­et wer­den. Die Pick­nicks Zone ergänzt das fam­i­lien­fre­undliche Ange­bot per­fekt.

Shipstern

Wir schützen 400 kmTropenwald in Belize.