Systematik

Ord­nungPasser­i­formes
Fam­i­lieMim­i­dae
Unter­fam­i­lie
Gat­tungMimus
ArtMimus gilvus

Beschreibung

Die Tropenspottdrossel misst zwis­chen 22 und 24 cm und wiegt unge­fähr 25 g. Sie haben keinen offen­sichtlichen Geschlechts­di­mor­phis­mus. Die Haube, der Nack­en und der Rück­en sind rauch­grau. Die Flügel sind dunkel­grau mit weis­sen und schwarzen Markierun­gen. Die Unter­seite ist grau bis weisslich. Der Schwanz ist dunkel­grau, mit einem weis­sen Band am Ende. Der Bauch und der Schwanz sind weiss, während die Brust gräulich ist. Die Seit­en des Kopfes sind mit ein­er schwarzen Augen­binde markiert, die vom Schn­abel bis hin­ter die Augen geht. Die Augen­brauen sind weiss. Der Schn­abel ist dünn, leicht nach unten gebeugt, dunkel­grau schwär­zlich, genau­so wie die Beine. Die Augen sind gelb grün­lich.

Biologie

Die Tropenspottdrossel ernährt sich haupt­säch­lich von Wirbel­losen wie Spin­nen, Rau­pen und anderen Insek­ten, aber auch von Samen und Beeren. Sie frisst sowohl am Boden als auch in der Veg­e­ta­tion. Dieser Vogel macht des Öfteren Sturzflüge von einem Zweig aus, um ein Insekt am Boden zu fan­gen. M. gilvus ist tagak­tiv, obwohl sie manch­mal während der Nacht singt. Die Tropenspottdrossel ist ein wenig ängstlich und oppor­tunis­tisch; sie stib­itzt zum Beispiel Nahrung aus Tellern, wenn ger­ade nie­mand dort ist. Während dem Nest­bau kann dieser Vogel sehr aggres­siv wer­den, im Speziellen gegenüber Räu­bern, die dem Nest zu nahekom­men. Sein Gesang ist laut und vari­abel, aber es scheint, dass er im Gegen­satz zu anderen Spottdrosseln keine anderen Vögel imi­tiert. Das Nest beste­ht aus Zweigen. Es wird in einem dick­en Gebüsch oder in Sträuch­ern mit geringer Höhe gebaut. Das Weibchen legt im All­ge­meinen drei Eier, die sie alleine während unge­fähr zwei Wochen aus­brütet, während das Män­nchen sich um den Schutz küm­mert. Das Nest wird oft durch einen anderen Vogel (Molothrus bonar­ien­sis) par­a­sitiert.

Lebensraum

Das Ver­bre­itungs­ge­bi­et von Mimus gilvus erstreckt sich von Süd­mexiko bis nach Brasilien und die Karibik. Die Tropenspottdrossel find­et man in trock­e­nen, halb­wegs oder ganz über­sichtlichen Gebi­eten bis zu 2500 m. Sie ist auch häu­fig in Städten anzutr­e­f­fen.

Bedrohung

Diese Art erscheint in der Kat­e­gorie „ger­ingfügig bedro­ht“ der roten Liste der Inter­na­tionalen Union für den Naturschutz (IUCN). Der Tropenspottdrossel kommt unter anderem auch im Papil­io­ra­ma-Reser­vat Ship­stern in Belize, Zen­tralameri­ka vor (www.itcf.ch). Durch das Reser­vat kann das Papil­io­ra­ma neb­st der Zucht zur Arter­hal­tung in der Schweiz auch direkt im Ver­bre­itungs­ge­bi­et zum Schutz dieser Tier­art beitra­gen. Acce

Shipstern

Wir schützen 400 kmTropenwald in Belize.

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