Systematik

Ord­nung:Pisces
Fam­i­lie:Per­ci­formes
Unter­fam­i­lie:Osphrone­mi­dae
Gat­tung:Osphrone­mus
Art:Osphrone­mus goramy –Riesen­gu­ra­mi

Beschreibung

Der Riesen­gu­ra­mi misst im Durch­schnitt 45 cm, aber er kann bis zu 70 cm erre­ichen.

Der Kör­p­er ist oval und die Flanken sind kom­prim­iert. Der Kopf ist hin­sichtlich des Kör­pers klein, die Seit­en abge­flacht und die Lip­pen gross. Die ven­tralen Flossen sind sehr lang und dünn. Die Rück­en- und After­flossen sind nach hin­ten ver­set­zt.

Die goldgelbe bis bräun­liche Fär­bung mit blass blauen sil­bri­gen ver­tikalen Streifen neigt dazu, sich mit dem Alter zu ver­wis­chen, was Indi­viduen gän­zlich weisslich und matt macht.

Man kann einen leicht­en Geschlechts­di­mor­phis­mus beobacht­en: die Män­nchen sind ein wenig far­biger, haben die län­geren und spitzigeren Rück­en- und After­flossen und die ver­beul­tere Stirn; die Weibchen haben dickere Lip­pen.

Biologie

Er ist beina­he ein rein­er Veg­e­tari­er, aber manch­mal frisst er jedoch auch Würmer, Insek­ten, Schalen­tiere, Amphi­bi­en und kleine Fis­che.

Osphrone­mus goramy ist ein eher solitär­er Fisch und ger­ingfügig aggres­siv. Es gibt manch­mal rit­u­al­isierte Kämpfe zwis­chen den Män­nchen, beson­ders in der Paarungszeit.

Das Män­nchen pro­duziert ein Nest von Spe­ichel­blasen, um die Eier zu schützen, die er überwacht und inten­siv beschützt. Die Jun­gen schlüpfen in 24 Stun­den. Die Sprösslinge bleiben einige Tage im Nest, bevor sie frei schwim­men. Jedoch hütet sie das Män­nchen noch während 2-3 Wochen. Das Weibchen nimmt sel­ten am Beschützen der Eier und Sprösslinge teil, weil es vom Män­nchen ver­jagt wird.

Lebens­dauer: 15-20 Jahre

Der Riesen­gu­ra­mi kann feuchte Luft atmen und kann somit lange ausser­halb des Wassers über­leben.

Lebensraum

Das Ver­bre­itungs­ge­bi­et von Osphrone­mus goramy begren­zt sich auf Südostasien (Indochi­na, Malaysia, Indone­sien) und Indi­en.

Der Riesen­gu­ra­mi kommt in Süss- oder Brack­wass­er mit schwach­er Strö­mung vor, und ist häu­fig in Sümpfen, Seen und bre­it­en Flüssen.

Bedrohung

Nicht definiert.

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