Systematik

Ord­nung:Lep­i­doptera
Fam­i­lie:Pieri­dae
Unter­fam­i­lie:Col­iad­i­nae
Gat­tung:Anteos
Art:Anteos clorinde – gefleck­ter Zitro­nen­fal­ter

Beschreibung

Die Flügelspan­nweite beträgt 7 bis 9 cm. Das hin­tere Paar der Flügel ist beina­he viereck­ig. A. clorinde ist weiss-grün­lich gefärbt mit je einem grossen gel­ben Fleck­en oben auf den Vorder­flügeln. Der gelbe Fleck kann jedoch bei den Weibchen manch­mal fehlen. Die Flügelun­ter­seit­en sind kryp­tisch kohl-grün gefärbt mit deut­lichen gel­blichen Adern. Mit geschlosse­nen Flügeln sieht der Schmetter­ling aus wie ein Blatt. Wie bei allen Schmetter­lin­gen aus der Fam­i­lie der Pieri­dae haben die Män­nchen Muster die UV Licht reflek­tieren. Sie glänzen wenn sie UV Licht aus­ge­set­zt wer­den. Auch wenn Män­nchen und Weibchen nor­maler­weise kaum unter­schieden wer­den kön­nen, zeigt sich unter UV Licht ein aus­geprägter Geschlechts­di­mor­phis­mus. Die Anten­nen von A. clorinde sind kurz und mas­siv.

Die Pup­pen sind grün mit ein­er weis­sen Lin­ie seitlich auf dem Abdomen und einem aus­geprägten Buck­el auf dem Rück­en.

Die Rau­pen der Gat­tung Anteos haben die Beson­der­heit poly­morph zu sein. Die angenommene Form hängt vom Aufen­thalt­sort ab: auf jun­gen Blät­tern sind die Rau­pen blass­grün, auf alten Blät­tern sind sie braun mit kleinen gel­ben Fleck­en auf dem Rück­en. Eine lat­erale creme-gelbe Lin­ie führt vom Kopf bis zum Anus. Der Kopf ist grün mit kurzen Härchen. Auf Blüten sind die Rau­pen gelb.

Biologie

A. clorinde ernährt sich vom Nek­tar der Blüten von Mal­vavis­cus, Hibis­cus, Com­bre­tum, Lan­tana und generell von roten Blüten.

Seine Fut­terpflanze ist Cas­sia emar­gina­ta. 

Tag­fal­ter, der beson­ders aktiv ist, wenn die Sonne hoch ste­ht. Wie alle Arten der Pieri­dae ist A. clorinde ein Wan­der­schmetter­ling. Das zeigt sich auch an seinem kräfti­gen und schnellen Flug. Die Män­nchen besuchen schlam­mige Flächen (Ufer, Pfützen, etc.), um Min­er­alien aufzunehmen. Wie viele andere Pieri­dae ist A. clorinde schw­er ver­daulich für poten­tielle Preda­toren, da die Rau­pen aus ihren Fut­terpflanzen tox­is­che Stoffe akku­mulieren und somit sel­ber tox­isch wer­den. Die Stoffe sind auch in der adul­ten Form noch vorhan­den.

Lebensraum

Von Mexiko bis Paraguay. Man find­et A. clorinde an der Küste des Paz­i­fiks bis auf eine Höhe von 1000 m. In manchen Jahren wurde er auch an der Küste des Atlantiks gesichtet. Er bevorzugt offene Flächen und Blu­mengärten oder fliegt über die Kro­nen­schicht und ent­lang von Flüssen.

Bedrohung

Anteos clorinde ist nicht bedro­ht

Shipstern

Wir schützen 400 kmTropenwald in Belize.

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